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Entmagnetisieren von Stahl, Eisen, Gusseisen...

Entmagnetisierung

Das Entmagnetisieren von Bauteilen aller Formen und Größen fordert neben der richtigen Ausbildung und Fachkompetenz viel Erfahrung. So bietet SRT GmbH im Bereich Entmagnetisierung all die Voraussetzung zur  dauerhaften Entmagnetisierung. Profitieren Sie von der Erfahrung der SRT GmbH und damit verbundenen Qualitätsgarantie, Fachkompetenz die sich auszahlt.

Durch ein ständiges Umpolen eines niederfrequenten Wechselstromes und der gleichzeitigen Reduzierung der Feldintensität nach einer festgelegten Kurve wird eine Entmagnetisierung über den gesamten Prüflingsquerschnitt erreicht. Das rechts abgebildete Diagramm zeigt eine Niederfrequenzentmagnetisierung mit11 Regelstufen.

Zur Entmagnetisierung muss die Amplitude eines angelegten Feldes wechselnder Richtung (Wechselfeld) kontinuierlich abnehmen und sich Null nähern. Zu Beginn muss die Feldstärke mindesten gleich der Feldstärke der Magnetisierung sein. Die Abnahme der Feldstärke im Werkstück kann elektrisch durch Reduzierung des Magnetfeldes oder mechanisch durch langsam Herausnahme des Werkstückes aus dem Feld gefüllten Raum z.B. einer Entmagnetisierungsspule geschehen.

Denn prüfen heißt Sich-Sicher-Sein

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Ferromagnetische Werkstoffe, also magnetisierbare Materialien wie Eisen, Stahl, Gusseisen, Kobalt und Nickel, können magnetisch sein, in Ausnahmefällen auch weitere Materialien, die die Weiterverarbeitung erschweren oder gar unmöglich machen. Bei der Entmagnetisierung, die über eine Spule, Erwärmung oder der Sonderform des pulsierenden herausziehen mit Wechsel- oder Gleichstrom erfolgen kann,  werden die geordneten Elementarmagnete im Werkstoff durcheinander gebracht, somit ist das Bauteil nicht mehr magnetisch, kann aber durch die Magnetisierung, z.B. durch die Berührung eines Magneten oder durch magnetische Felder wie in Trafostationen herrschen wieder Magnetisiert werden, da sich die Elementarmagnete somit wieder teilweise ausrichten (wird als Magnet-Nest bezeichnet).

Magnetisches Bauteil

Entmagnetisiertes Bauteil

Gleichfeldentmagnetisierung

Wechselfeldentmagnetisierung

Ursache der Aufmagnetisierung

Die Ursachen für die Aufmagnetisierung von Werkstücken sind sehr vielfältig und lassen sich in der Praxis nicht immer einfach ermitteln. Es sind aber in der Regel künstlich erzeugte Magnetfelder, welche in der unmittelbaren Umgebung der Werkstücke wirken. Diese können ungewollter Art oder gewollten Ursprungs sein, z.B. Magnettransport, Linearschwinger, Induktionshärtung, Magnetgreifer, Magnetspannvorrichtungen usw.. Mechanische Vibration und Kaltverformung unter Einwirkung dieser Magnetfelder verstärken oder Begünstigen den Vorgang der Aufmagnetisierung.

Magnetische Auswirkungen

Textfeld: > 200 A/cm Dauermagnet
> 10 A/cm Werkstücke haften aneinander
> 8 A/cm Metallspäne haften
> 6 A/cm Roboter und Magnetschalter können   reagieren
> 4 A/cm Kleinste Metallteile haften
> 3 A/cm Schleifstaub haftet
> 2 A/cm Elektronenstrahlschweißen wird beeinträchtigt
< 2 A/cm Feldstärke des Erdmagnetfeldes

Es ist für die Sicherstellung das Entmagnetisierte Teile, nach der Entmagnetisierung, nicht wieder aufmagnetisiert werden, wichtig, dass diese Teile nicht in direkter Berührung oder in die Nähe starker magnetischer Felder und Magnetfeld erzeugender Bereiche kommt. So ist gerade für den Transport eine nicht magnetisierbarer Werkstoff besonders gut geeignet, wie z.B. eine Holzkiste (mit Edelstahlnägeln), Kunststoffbehälter oder, wenn aus Stabilitätsgründen Transportbehälter aus Metall verwendet werden müssen, empfehlen wir V2A– oder V4A-Konstruktionen.

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