Magnetpulverprüfung

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Was kann geprüft werden?

Standardprüfung:

In der Oberflächenprüfung, Bauteile bis 300 mm Durchmesser und 900 mm Länge

 

Sonderprüfung:

In der Oberflächenprüfung Bauteile größer 300 mm und größer 900 mm Länge, auf Anfrage

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Was kann nicht mit Sicherheit gefunden werden?

Magnetpulverprüfung, Magnetpulverrissprüfung, Fluxen

Was kann gefunden werden?

Alle ferromagnetischen Werkstoffe mit einer magnetischen Leitfähigkeit von µ > 100

 

Zur Gruppe der ferromagnetischen Werkstoffe zählen:

· alle Arten von Stählen und ihren Legierungen mit Ausnahme von Austeniten

· Gusseisen

Alle rissartigen Werkstofftrennungen im Oberflächen-bereich, die aufgrund ihrer Lage und Größe eine entsprechende Komponente zum magnetischen Feld aufweisen, wobei die Ausdehnungen eines Risses, d.h. Breite - Tiefe - Länge im Verhältnis 1 - 10 - 50 sein sollte. Bei Fehlerstellen und Einschlüssen unter der Werkstückoberfläche nimmt die Anzeigeempfindlichkeit mit zunehmender Tiefenlage sehr rasch ab.

Das  Auffinden von Materialtrennungen ist u.a. sehr stark von der Oberflächenstruktur des Prüflings abhängig, d.h. die Tiefe einer Fehlerstelle muss mindestens der zweifachen Rauhtiefe  entsprechen. Weiterhin kann die Fehlernachweisbarkeit durch Scheinanzeigen vermindert werden, die durch magnetische Streufelder an Oberflächenstrukturen, wie Riefen, Kratzer, Zunder usw., scharfen Querschnittsübergängen, wie Nuten, Kanten usw., oder durch magnetische Inhomogenität, wie Permeabilitätssprüngen, Magnetschrift usw., entstehen können. Die Kraft, auf die Magnetpulverteilchen ist sowohl von der Feldstärke als auch von der örtlichen Feldstärkeänderung abhängig. In manchen Fällen ist es trotz optimaler Magnetisierung kaum möglich, die für die Anzeigenbildung erforderlichen Kräfte zu erzeugen. Dies kann z.B. unter ungünstigen Bedingungen in folgenden Fällen geschehen:

 

· relativ breite Materialtrennung

· Materialtrennungen mit stark verrundeten Kanten

· flach in das Werkstück einlaufende  Materialtrennungen (Schalungen)

· mit ferromagnetischen Oxiden gefüllten Materialtrennungen

Wann wird ein Fehler angezeigt?

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Eine optimale Risserkennung erfolgt, wenn die magnetischen Feldlinien eine Materialtrennung senkrecht durchsetzen. Der Winkel zwischen der Feldrichtung und der zu erwartenden Fehlerlage sollte jedoch 30° nicht unterschreiten.

Denn prüfen heißt Sich-Sicher-Sein

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Auszug der Anwendungsbereiche einer Magnetpulverprüfung

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zerstörende Prüfung

MT-Prüfung im Werk

Die Magnetpulverprüfung ist aus der zerstörungsfreien Materialprüfung nicht mehr weg zu denken, einfach, schnell und kostengünstig, bei einer sicheren und hohen Qualität. Bei Prüfungen, die bei uns im Werk stattfinden können, kann neben  der Magnetpulverprüfung im Lohn auch die Magnetpulverprüfung zum Stückpreis erfolgen. So haben Sie hier, einen fest kalkulierbaren Preis pro Stück. Dieser richtet sich nach dem Bauteil selbst, Größe, Bauform, Gewicht etc. und der Stückzahl, evtl. auch nach den Zusatzleistungen, wie Schleifen, tauchen in Rostschutz oder Sortierarbeiten. So kann der Folgeschaden, der durch einen möglichen Oberflächenriss  ausgelöst werden kann, eingeschränkt werden. Daher  ist die Rissprüfung vor allem bei Sicherheitsrelevanten, Kostenintensiven und Folgekostenintensiven Bauteilen sehr wichtig.

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